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Abbas Pasha Hilmi II - Abbas Pasha I - Ahmed Kemal - Albigowa - Ali Pasha Sherif - Antoniny - Avenches - Bábolna - Badeia Stables(Al Badeia Stud) - Bahtim - Barthahus - Bergstetten - Biala Cerkiew - Bialka - Blommeröd - Borike - Brebeni - Breniów - Celle - Cislau - Crabbet Park - Dillenburg - Dolná Alma - Dusanowo - El Zahraa - Flyinge - Fogaras - Fonte Boa (Zoo Fonte Boa) - Frederiksborg - Gorazde - Graditz - Gumniska - Hamdan Stables - Hostau - Inocencdvor/Ilok - Inshass - Jablonów - Janiszowka - Jarczowce - Jegalia - Jezupol - Kabiuk - Kafr Farouk - Karadjordjevo - Karacabey - Kisbér - Kladrub - Königsfeld/Röblingen - Koptschan - Landshut - Limarew - Lipizza - Maknassy - Mangalia - Manial - Marbach - Méknès - Mezöhegyes - Michalow - Mlynow-Olyka - Mohamed Ali - Motesice - Mrkonjicevo - Neustadt/Dosse - Nowy Dwór - Palánka - Pelkine - Piber - Pin - Podhajczyki - Police College Stud - Pompadur - Radautz - Redefin - Rötgen - Royal Stables - Rusetu - Sachny - Satanow - Schlenderhan - Schwaiganger - Shams el Asil - Sheykh Obeyd - Sidi Bou Hadid - Sidi Thabet - Simbata de Jos - Slatina - Slatinany - Slawuta - Slobozia - Stadl-Paura - Stawropol - Streletzk - Szamrajowka - Tata - Taurów - Tersk - Tiaret - Todireni - Topolcianky - Toponár - Trakehnen - Ujazd - Uzin - Veragua - Visnjevci - Vrbik - Warendorf - Weil - Wieselburg - Yeguada Militar - Zweibrücken -
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Abbas Pasha Hilmi II (1874-1944) Gegründet 1894 in Kobbah (Nahe Kairo/Aegypten). Der Khedive bekam viele Pferde von den Wüstenscheichs geschenkt. 1914, nach dem Abgang von der politischen Bühne, vermachte der Khedive einige seiner Pferde der RAS. Abbas Pasha Hilmi II starb 1944. Sein Bruder Mohamed Ali Tewfik übernahm das Gestüt und einige Pferde für die königlichen Gestüte Mataria, Shoubra und Manial auf der Nil-Insel Roda. » zurück
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Abbas Pasha I (1813-1854) Gegründet 1845 (Kairo/Aegypten). Abbas Pascha I, ein Enkel von Mohammed Ali, verbrachte geraume Zeit in Arabien, als sein Vater (Tousson Pascha) gegen die Wahabiten kämpfte. Im Nejd entwickelte sich Abbas Passion für arabische Pferde. Als junger Mann wurde er mit der Verwaltung des Gestüts seines Grossvaters betraut. Indem Abbas 1842 die Flucht des Prinzen Feysul Ibn Saud aus der Zitadelle von Kairo ermöglichte, versicherte er sich der stetigen Dankbarkeit Feysul’s, der sich durch Hilfe beim Erwerb kostbarer Stuten erkenntlich zeigte. 1848 ernannte der Osmanische Sultan Abbas Pascha I. zum Nachfolger von Mohammed Ali als Vizekönig von Ägypten. Ein Jahr später starb Mohammed Ali, und Abbas Pascha I trat sein Erbe an, das auch die Pferde umfasste. Zuvor hatte Abbas Pascha I jedoch bereits ein eigenes Gestüt. Er beauftragte ausgesuchte Beduinen aus dem Nejd, von den Anazeh, den Oteyba und Muteyr, mit der Verwaltung des Gestüts, das seinerzeit einen legendären Ruf genoss. 1854 verstarb Abbas Pascha I im Alter von einundvierzig Jahren. Man vermutet, dass er wegen seiner Grausamkeit vergiftet wurde. Nach dem Tod von Abbas Pascha I ging das Gestüt auf seinen Sohn, El Hami Pascha, über. Im Jahre 1860 verstarb El Hami und die ägyptische Bank versteigerte in Kairo 1861 die von ihm ererbten Pferde. Mehr als 200 Pferde standen zum Verkauf. Zu den Bietern gehörte auch Freiherr von Hügel, der im Auftrag des Königs von Württemberg angereist war. Die grösste Zahl der besten Pferde wurde durch einen reichen jungen Mann ersteigert. Sein Name war Ali Bey, später Ali Pascha Sherif. » zurück
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Ahmed Kemal Gegründet um 1875 als Gestüt Mataria in Kairo (Aegypten). Erwerb von arabischen Pferden aus dem Gestüt Ali Pasha Sherif und aus der Wüste von Arabien. Zucht von arabischen Rennpferden. 1907 nach dem Tod übernahm der Sohn Youseff Kemal das gestüt. 1908 Auktion der arabischen Pferde und Umstellung auf Poloponys. » zurück
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Albigowa Gegründet 1946/47, bei Lancut (Polen) auf dem 1944 enteigneten Betriebsteil der Gutsverwaltung Lancut. Gezüchtet wurde mit arabischen und englischen Vollblütern. 1961 wurde die Vollblutaraberherde nach Janów Podlaski gebracht und die AV-Zucht in Albigowa aufgelöst. » zurück
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Ali Pasha Sherif Ali Bey, in Ägypten geboren, war ein Sohn von El Sayed Mohammed Sherif. Ali Bey besuchte die Schule in Khanka (nahe Kairo) und vervollständigte seine Ausbildung an der französischen Offizierschule in Paris. Nach dem Tod seines Vaters nahm er den Titularnamen Ali Pascha Sherif an; er besass ausgezeichnete Pferde arabischer Abstammung, in deren Besitz er wahrscheinlich schon zu der Zeit gelangte, als sein Vater Gouverneur in Syrien war. 1861 Übernahme des Hauptbestandes des Gestüts von El Hami Pascha. Danach standen etwa 400 Pferde, die in palastartigen Stallungen in Kairo untergebracht waren. 1888 finanzieller Einbruch und Verkauf von vielen Pferden (u.a. an die Blunts). 1896 Zusammenbruch des Gestüts und Auktion im darauffolgenden Jahr. » zurück
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Antoniny Gegründet 1883, 25 km westlich Starokostjantiniv (Polen). Neben der arabischen Vollblutzucht betrieb man auch die Züchtung von Angloarabern und englischen Vollblütern und unterhielt einen grossen Rennstall. 1917 wurde das Gestüt aufgelöst während des Umsturzes 1917/18. Nach dem Verlust von Antoniny bauten die beiden Söhne Potockis mit einigen versteckten Pferden kleine Gestüte in Behein, Kreis Rowno beziehungsweise Derazne, Kreis Kostopol/Wolhynien nahe der alten Heimat gelegen, neu auf. Beide Betriebe gingen jedoch zu Beginn des II. Weltkrieges 1939 wiederum verloren. » zurück
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Avenches (eidgenössisches Gestüt) Gegründet 1898, 40 km westlich von Bern (Schweiz) unter der französischen Bezeichnung Haras Fédéral als Hengstendepots. Der Bund unterstützte seit 1868 die Einfuhr von Warmbluthengsten und gliederte seiner Pferderegieanstalt in Thun 1890 ein Depot für Vollblut- und Halbbluthengste an. Im November 1898 legte die Gemeinde Avenches mit der Verschreibung der letzten Parzellen zur Errichtung eines Gestütes den Grundstein. Mit seinem Beschäl- und Prämierungswesen unterstützte der Bund besonders das Warmblut, das Zugpferd dagegen nur widerwillig. Dies änderte erst einige Jahre nach dem I. Weltkrieg. Das Avencher Gestüt stand von da an ausschliesslich im Dienst der Landespferdezucht und damit indirekt auch der Landesverteidigung. Der ausserordentlich grosse Bedarf an Zugpferden während des II. Weltkrieges brachte eine starke Ausdehnung der Zucht ausserhalb des Juras über die ganze Schweiz mit sich. Im Jahre 1924 wurde dem Hengstendepot ein kleines Gestüt angegliedert und hatte dadurch die Aufgabe eines Haupt- und Landgestüts. Gezüchtet wird das Freiberger Pferd, ein Kaltblut sowie ab 1960 vorwiegend das Schweizer Warmblut aus Anglo-Normänner, Schweden und Rassen aus Deutschland mit einig wenigen englischen Vollblütern. Der Einsatz von arabischen Blut hatte nur geringen Einfluss. Ende des 20. Jahrhunderts lockerten neue Bestimmungen das Verhältnis des Bundes mit den Pferderassen. Das Areal wurde, neben dem Haras Fédéral, umgebaut zum neuen Reitsportzentrum Institut Equestre National Avenches (IENA). » zurück
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Bábolna Gegründet 1789, 25 km östlich Györ (Ungarn), zuerst als Aussenstelle des damals grössten Militärgestütes Mezöhegyes auf den Ländereien des Grafen Joseph Szaparysch mit dem Gestüt Pusta Bábolna und Kajard. 1806 wurde Bábolna als selbständige Zuchtstätte der k. k.-Gestüte geführt. Ab 1816 kam die Araberherde von Mezöhegyes nach Bábolna. Ab da wurden die Stuten nur noch mit orientalischen Hengsten gedeckt. Die Bábolnaer Araberrasse – heutige Shagya-Araber – ist nur um 23 Jahre jünger als das englische Vollblut (General Stud Book 1793). 1943 betrug der Pferdebestand 141 Vollblutaraber, 444 Araberrassepferde und 195 Lippizaner, insgesamt 780 Pferde. Ende des II. Weltkrieges evakuierten die wertvollsten Pferde (etwa 1000) aus Ungarns Gestüten ins deutsche Bergstetten. Von denen kehrten 1947 nur 2 AV-Stuten und 2 AV-Hengste sowie 60 Shagya- Araberstuten und 50 Lipizzaner heim. Ab 1960 als Kombinat Bábolna und ab 1992 als Nationalgestüt verwaltet. » zurück
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Badeia Stables (Al Badeia Stud) Gegründet 1935 zunächst bei Benha 40 km nördlich von Kairo (Aegypten) durch den ehemaligen Landwirtschaftsministers El Sayed Marei. 1951 Umsiedelung des Gestüt an den Rand der Wüste in die Nähe der Pyramiden von Giza an einen kleinen Fluss wo es sich auch heute noch befindet. Später wurde das Gestüt von der Zivilisation eingeholt und steht inmitten von Hotels, Häusern. Das Areal ist teilweise mit englischen Rasen und teils mit Sandplätzen versehen, die Bäume und Sträucher sind gepflegt. In den 60er Jahren wurde der Gestütsbestand durch umfangreiche Ankäufe im Staatsgestüt El Zahraa, bzw. bei lokalen Auktionen aufgestockt. 1973 Herausgabe des ersten Stutbuches und 1985 des zweiten Stutbuches. Das Gestüt wird von der EAO überwacht und auch von ihr werden die Pedigrees ausgestellt. » zurück
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Bahtim Gegründet 1914 von der RAS, der Royal Agricultural Society (Aegypten). Unter der RAS-Leitung züchteten reiche, vornehme Ägypter Araberpferde. Die köngliche Familie unterstütze diese Bemühungen. In den 30er Jahren wurde das Gestüt Bahtim auf die neu erbaute Anlage Kafr Farouk umgesiedelt und neben dem könglichen Gestüt Inshass weitergeführt. » zurück
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Barthahus Gegründet 1965, 40 km nordwestlich von Kopenhagen (Dänemark), durch Ulla und Kjeld Nyegaard. Import von Shagya-Araber und Vollblutaraberpferden aus Ungarn, Tschechoslowakei und Deutschland. Grösste Ansammlung von Araberpferden in Dänemark die 1970 mit der Einweihung des Gestüts ihren Höhepunkt erreichte. Krankheitsbedingt wurde 1971 das Gestüt verkleinert und in Kokkedal von der Ehefrau weitergeführt, Barthahus wurde als Reitanlage verpachtet. Ab 1981 Umzug nach Holte in die Nähe Kopenhagen. Ende des 20. Jahrhunderts wurde mit der Zucht die Dänemark prägte, aufgehört. In der Reitanlage finden heute grosse Turniere und Pferdeveranstaltungen statt. » zurück
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Bergstetten Gegründet 1816 als Hofgestüt, etwa 10 km nordöstlich Donauwörth und 20 km nordwestlich Regensburg (Deutschland) gelegen. Man züchtete schwere Pferde, ab 1850 mehr und mehr englisches Voll- und Halbblut. 1919 wurde die Zucht eingestellt und das Gestüt als Remontedepot bis 1945 weitergeführt. Aus vielen Gestüten des Ostens kamen Araber, Lipizzaner und Pferde verschiedenster Rassen nach Bergstetten. Nach Ende des II. Weltkrieges gingen die meisten Pferde, teils über Polen wieder zurück in die Heimatgestüte. » zurück
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Biala Cerkiew Gegründet 1774-78, 90 km südlich Kyjiv (Ukraine) durch die Grafen Branicki war eines der Gestüte die während des bolschewistischen Auseinandersetzungen (1917-20) stark gelitten hatten. » zurück
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Bialka Gegründet 1930, bei Krasnystaw (Polen), als Hengstendepot und ab 1983 als Gestüt. Während des II. Weltkriges stand das Hengstendepot unter Gustav Raus Aufsicht. Im Februar 1944 evakuierte der Hengstbestand nach Dresden. 1945 Rückführung; infolge Platzmangels befindet sich ab 1952 das Hengstdepot Janów Podlaski in Bialka. » zurück
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Blommeröd Gegründet 1963, 15 km nordwestlich von Simrishamn (Schweden). 1964 übernahm Generalkonsul Erik Philip-Sörensen Blommeröd von Erik Erlandsson einige Pferde als er sich aus dem Beruf zurückzog. 1965 Einkauf polnischer Vollblutaraber in Janów Podlaski und in Europa. 1969 Gestütserweiterung mit weiteren Stallungen. 1977 erste Verkaufsauktion und Umwandlung des Gestüts in eine Stiftung. Ab 1979 Widmung der reinen polnischen Vollblutaraberzucht. Export von Pferden in die ganze Welt. 2001 verstarb Erik Philip-Sörensen und die Tochter führte seit 1990 die Stiftung weiter. Dass Blommeröd Anfang der 80er-Jahre zu einem der wichtigsten Gestüte für polnische Vollblutaraber ausserhalb Polens geworden war, verdankt es neben dem Enthusiasmus seines Besitzers und seiner Tochter Vicke als auch dem Gestütsleiters Jören Frederiksen (über 17 Jahre) und dessen Frau Susanne. » zurück
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Borike Gegründet 1895 (Jugoslawien) zirka 45 km südöstlich Sarajevo. Dazu gehörten die Betriebe Gorazde (am Ufer der Drina, 100 km von Sarajevo) und das Hengstdepot Mrkonjicevo, das in der Vorstadt von Sarajevo untergebracht war. Pferdebestand aus dem Orient, Bábolna und aus Radautz. Die Pferde standen im Sommer vorwiegend auf den Bergweiden von Borike, im Winter kamen sie nach Gorazde. Borike wurde zum Grundpfeiler der jugoslawischen Araberzucht und gab bis zum II. Weltkrieg einige Hauptbeschäler und über 80 Zuchtstuten an die Staatsgestüte Karadjordjevo, Ljubicevo, Dusanovo und Vrana ab. Mühseliger Wiederaufbau nach dem II. Weltkrieg. Borike wurde in jüngster Zeit in den Auseinandersetzungen des Balkankrieges stark dezimiert. » zurück
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Brebeni Gegründet 1933, 100 km westlich Bukarest bei Slatina im Bezirk Olt (Rumänien) gelegen. Es bestand zunächst als Hengstdepot, wurde aber von 1970 bis 1980 als Lipizzaner-Gestüt und als Gestüt für Arabische Vollblutzucht wie für die Shagya-Araber-Zucht benutzt. Der Lipizzanerbestand ging im wesentlichen nach Simbata de Jos, der Vollblutaraberbestand nach Mangalia. Die Shagya-Araber gingen bis auf wenige Pferde nach Radautz zurück. » zurück
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Breniów Gegründet 1919 (Ukranie), 120 km nördlich von Lemberg, durch Rittmeister Franciszek Raciskiborski, als kleines, erfolgreiches Gestüt. Im II. Weltkrieg wurde Breniów völlig vernichtet; 1939 kam Franciszek Raciborski in Budapest durch eine Bombe ums Leben und das Gestüt erlosch. » zurück
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Celle (Landgestüt) Gegründet 1735, 50 km nordostlich von Hannover (Deutschland) durch Georg I., Kurfürst von Hannover. 1774 brante das Gestüt grösstenteils durch Blitzschlag nieder und das neu aufgebaute Gestüt wurde 1803 durch die napoleonischen Kriege wieder vernichtet. 1816 Wiederaufbau mit Vergrösserung der Gebäudefläche. 1866 Übernahme durch den König von Preussen. 1888 Gründung des Hannoverschen Stutbuches. » zurück
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Cislau Gegründet 1910, liegt 45 km von Buzau entfernt, an der Strecke nach Brasov (Rumänien). Zuerst als rumänisches Militärgestüt war es unter anderem Vorläuferbetrieb des Gestüts Mangalia. Das ehemalige Hengstdepot dient heute der Verbesserung der rumänischen Pferderassen (es werden deshalb im Gestüt auch Shagya-Araberpferde rein gezüchtet) und gehört zum Komitat Buzau und hat 500 ha Viehweiden und Ackerboden und 210 Pferde im Besitz. Im Gestüt, das touristisch genutzt wird, kann Reitunterricht genommen werden. » zurück
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Crabbet Park Gegründet 1873, in der südenglischen Grafschaft Sussex durch Anne und Wilfred Blunt, mit dem Hengst Turkeycock aus der Türkei und Landstuten. 1877 fuhren die beiden nach Aegypten und lernten Herrn Upton kennen, der ihnen half von den Beduinen Zuchtmaterial zu kaufen und Crabbet Park in ein Gestüt umzuwandeln. 1881 gründeten sie in der Nähe von Kairo (Aegypten) ein weiteres Gestüt mit Namen Sheykh Obeyd. Die Krankheit von Wilfred brachte Unstimmigkeiten in der Ehe mit sich. 1904 hatten die Blunts Crabbet Park unter sich aufgeteilt, Wilfred hatte seinen Anteil auf seine Tochter Judith übertragen, weil er meinte, nicht mehr lange zu leben. Lady Anne hatte bei ihrem Tode 1917 - sie war kurz vor ihrem Tod noch Baroness Wentworth geworden und vererbte diesen Titel ihrer Tochter - ihren Anteil an Crabbet Park den Töchtern von Judith vermacht, Anne und Winifred. Judith hatte 1899 geheiratet, 1904 aber ihren Namen 1923 von Lytton wieder auf Blunt geändert. Nach dem I. Weltkrieg erwarb Judith den polnischen Hengst Skowronek, da sie kräftigere und grössere Araberpferde züchten wollte. In der Folge gingen aus Crabbet Park Pferd in alle Welt und das Gestüt Tersk kaufte in einem Lot 25 Pferde. Im II. Weltkrieg mussten die meisten Pferde evakuiert werden, da über den Weiden die Bomber landeten. Judith Wentworth starb 1957 und vermachte ihre Pferde dem Gestütsmeister C. G. Covey, der dieses bis 1972 weiterführte. Er musste alle Pferde verkaufen, da durch Crabbet Park die Autobahn London - Brighton gebaut wurde. » zurück
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Dillenburg (Landgestüt) Gegründet 1821, erste Erwähnung 1615 auf dem heutigen Gelände beim Schloss als gräfliches Hofgestüt Oranien- Nassau, zwischen Wetzlar und Siegen (Deutschland) gelegen. Dezimierung des Pferdebestandes 1618 bis 1648 (Dreissigjähriger Krieg); danach hohe Blüte bis 1724 unter Fürst Heinrich von Nassau und seines Thronfolgers Wilhelm. 1769 Grundsteinlegung der heutigen Gebäude nach dem Siebenjährigen Krieg. 1806 während des Napoleonischen Krieges Aufgabe des Gestütes. 1821 Gründung als Landgestüt für das Grossherzogtums Hessen zur Zucht des Hessischen Warmblutpferdes mit Einfluss edlem Blutes des englischen Vollbluts und Verwendung von Araberhengsten. 1958 Übernahme de Pferdebestandes des aufgelösten Landgestüts Darmstadt. 2000 Redimensionierung des Landgestüts auf ein Minimum des Pferdebestandes. » zurück
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Dolná Alma Gegründet 1918, bei Levice (Léva/Slowakei ), 40 km südöstlich von Nitra. (Alma zu deutsch Apfel). Privatgestüt des Barons Béla Malkomes. Dieser Teil der Slowakei gehörte bis 1919 und von 1939 bis 1944 zu Ungarn (sog. Oberungarn). Auflösung des Gestütes während des II. Weltkrieges. » zurück
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Dusanowo Gegründet 1918/19, bei Skopje (heutiges Mazedonien), zuerst als Hengstendepot und ab 1924 als Gestüt. Zucht von Shagya-Araberpferden, Bosniaker und Veredelung der Landesrassen. Auflösung des Gestütes nach dem II. Weltkrieg. » zurück
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El Zahraa Gegründet 1908, zunächst als eine Farm, «Bahtim Stables», die zentrale Zuchtstätte, doch schon bald wurde sie auf ein Grundstück in der Nähe Kairos (Aegypten), an den Ostrand der Stadt verlegt; das heutige Gestüt El Zahraa entstand. El Zahraas Zuchtgeschichte ist alt, über 150 Jahre, aber auch neu. Zur Geschichte vor der Gründung El Zahraas. Die RAS, die Royal Agricultural Society, gegründet 1898, im Gestüt Kafr Farouk, wollte durch systematische Züchtung die noch vorhanden Araberpferde retten und der Armee und Polizei den Bedarf an Pferden sicher stellen. 1908 unter der Herrschaft König Fouad, der selber sein königliches Gestüt Inshass betrieb, wurden im ganzen Land Pferde erworben zur Erhaltung einer historischen Rasse, eines kulturellen Erbes, verkörpert durch das klassische, das typische arabische Pferd des Abbas Pasha. Von 1918 bis 1922 kaufte man als Zuchtbasis sechzehn Stuten. In jedem Spätherbst wurden 30 bis 40 Hengste an die Deckstationen abgegeben. Zu Anfang des Sommers kehrten sie in das Zentralgestüt zurück. 1948 erschien das erste Stutbuch der RAS. 1952 nach der ägyptischen Revolution wurde die RAS umbenannt in die EAO, Egyptian Agricultural Organization. Das Gestüt Kafr Farouk erhielt den Namen El Zahraa. Die ägytische Regierung wollte das kulturelle Erbe erhalten. Die erfolgreiche Zucht in El Zahraa verbreitete sich danach in der ganzen Welt. So exportierte das Gestüt von 1957 bis 2000 über 400 Pferde in die USA und noch mehr nach Europa und in die übrige Welt. » zurück
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Flyinge Gegründet 1658, 40 km nordöstlich Malmö (Schweden) durch Karl X. Buntes Rassengemisch zur Erhaltung des Marstalles. Ab 1920 Zucht von Hannoveraner Pferden mit englischen Vollblut vermischt. Schwedisches Warmblut, nordschwedisches Kaltblut und Gotlandpony-Zucht. Heute vorwiegend Hengststation für Privatzüchter. » zurück
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Fogaras Gegründet 1874 (Rumänien) wurde Staatsgestüt der ungarischen Krone 1874 in Alsó Szombatfalva, 10 km vom Ort Fogaras. Zucht von Halbblutarabern und Lipizzanern. 1912 (I. Weltkrieg) wurde die Zucht von Foragas ins traditionsreiche Báblona verlegt. Die Lipizzanerzucht wurde bis 1951 erfolgreich gezüchtet, danach wurde sie von dort nach Szilvasvarad ins Bükkgebirge umsiedelt. 1920 mit der Rumänisierung und Neugründung des Gestütes als rumänisches Staatsgestüt wurde der neue Ortsname Simbata de Jos auch als Gestütsbezeichnung übernommen. » zurück
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Fonte Boa (Zoo Fonte Boa) Gegründet 1891, rund 60 km nördlich von Lissabon (Portugal) durch Zusammenlegung eines Gestütes bei Coimbra und eines anderen im Süden bei Coimbra entstand das Coudelaria Nacional. 1903 wurde sieben Originalaraber aus Syrien erworbenen. Nach dem Sturz des Königshauses im Jahre 1910 wurde die Zootechnische Station von Belem nach Fonte Boa verlegt, das königliche Gestüt in Alter beschlagnahmt und in ein Militärgestüt umgewandelt. Zwischen 1921 und 1935 kauften staatliche Kommissionen Vollblutaraber in Algerien, England, Frankreich und Spanien für Fonte Boa ein. 1980 erfuhr die Araberzucht in Fonte Boa neue Impulse durch Importe aus England. Weil die Anwesenheit der Stutenherde die Arbeit der wissenschaftlichen Versuchsstation störte, wurde sie 1977 in die 60 km entfernte Farm Herdade de Paneas, die zur Versuchsstation gehört verlegt. Deshalb wird heute nur noch das Gestüt Fonte Boa als Zuchtstätte angegeben. » zurück
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Frederiksborg Gegründet 1536, bei Hilleröd, 100 km nördlich Kopenhagen (Dänemark) durch Frederick II. 1871 wurde das staatliche Gestüt aufgelöst. » zurück
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Gorazde 100 km südlich Sarajevo, am Ufer der Drina (damaliges Jugoslawien) und gehörte zum Betrieb Borike mit dem Hengstdepot Mrkonjicevo, das in der Vorstadt von Sarajevo untergebracht war. Im I. Weltkrieg brannte das Gestüt Gorazde vollkommen nieder und wurde aufgegeben (siehe Ausführungen Borike). » zurück
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Graditz Gegründet 1722, bei Torgau an der Elbe (Deutschland). Die erste urkundliche Erwähnung des Vorwerkes Graditz erfolgte im Jahre 1004. Im Jahre 1240 erwarb das Kloster Dobrilugk Graditz und baute es zu einem bedeutenden Klosterhof aus. 1722 wurde Graditz auf Anordnung Augusts des Starken zur Churfürstlich Sächsische Stutterey Graditz erhoben und im gleichen Jahr begann der Bau des Schlosses Graditz und der Neubau aller Gebäude des Hofgestüts. 1815 wurde Graditz vom preussischen Staat übernommen und hatte die Aufgabe vollblütige Beschäler für die staatlichen Gestüte zu erzeugen. Die Einführung des heute noch gebräuchlichen Graditzer Brandzeichens erfolgte 1816. Das Gestüt erlitt im I. und II. Weltkrieg starke Verluste. Nach 1945 wurden die meisten Zuchtpferde in die Sowjetunion verschleppt und als Ackergäule eingesetzt. Bekannte englische Vollblüter gingen bis 1944 in alle Welt und die Hengste standen den Privatstutenbesitzern zur Verfügung. Ab 1945 als staatliches Vollblutgestüt der ehemaligen DDR und mit der engl. Vollblutzucht in Graditz wurde 1949 wieder begonnen. Seit 1992 ist das Gestüt Graditz im Besitz des Freistaates Sachsen. » zurück
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Gumniska (Galizien)bei Tarnow, 90 km östlich von Krakau (Polen), war von 1740 an Eigentum der Familie der Fürsten Sanguszko. Gegründet 1835 mit Pferden aus Slawuta in der zirka 10 000 ha grossen Herrschaft. Als 1927 in Polen Vollblutaraber-Rennen stattfanden, wurde ein Rennstall aufgebaut. Nach Kriegsausbruch floh der Besitzer über Bábolna nach Frankreich; 1940 weiter nach Brasilien. Gumniska ging in deutsche Verwaltung über; im Juli 1944 wurden die Pferde nach Wolsztyn bei Posen evakuiert. Ende Januar 1945 kamen in Kampfhandlungen bis auf wenige Fohlen alle Pferde um. » zurück
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Hamdan Stables Gegründet 1942 in Tahanoub, 35 km nördlich von Kairo (Aegypten). Zu Beginn wurde primär mit Erfolg für die Rennbahn gezüchtet. 1944 Erwerb von 3 Stuten von den Tahawy-Beduinen in Unterägypten die von der WAHO anerkannt sind. Import von Vollblutaraberpferden aus England (Registan, AV, ein Crabbet-Hengst aus England mit Skowronek-Blut.) und dem Sudan (1957), die von den Asil-Verbänden nicht anerkannt werden. Die Nachzucht wurde aber infolge des nicht asilen Blutes weitgehend wieder ausgemerzt. 1969 Herausgabe des ersten Stutbuches. Heute wird das Gestüt von der EAO überwacht und auch von ihr die Pedigrees ausgestellt. » zurück
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Hostau Gegründet 1915 als Militär-Hauptgestüt im Böhmerwald (heutiges Tschechien), 60 km südwestlich Pilsen. In Hostau standen viele alte Radautzer Pferde. 1938 beherbergte es rund 400 Pferde der Zuchtrichtungen Shagya-Araber, Anglo-Araber und Englisch-Halbblut und wurden ins Gestüt Motesice (Slowakei) evakuiert. Der Pferdebestand wurde im Krieg fast vernicht. Im April 1945 wurden die wenigen von den Amerikanern übernommen und nach Schwarzenberg/Bayern gebracht. 1952 wurde Hostau aufgelöst; die Araber kamen nach Topolcianky. » zurück
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Inocencdvor/Ilok Gegründet 1901 vom Fürsten Balthasar III. Odescalchi. 35 km östlich Vukovar an der Donau. Inocencdvor auch Ilok genannt wegen seiner Lage beim Dorf Ilok war einziges Vollblutarabergestüt im heutigen Kroatien. Pferdebestand aus dem Gestüt Janiszowka und aus Weil (D), dem Orient und aus Bábolna. Seinen Höhepunkt erreichte Inocencdvor im Jahre 1940 mit einem Bestand von über 100 arabischen Pferden. 1944 wurde das Gestüt ein Opfer der Partisanenkämpfe gegen die deutschen Truppen im II. Weltkrieg und ging in Flammen auf. Einige verirrte Mutterstuten wurden 1945/46 in Nachbargestüte abgegeben und das Gestüt erlosch. » zurück
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Inshass Gegründet 1927, 25 km nordöstlich von Kairo (Aegypten), damals ausserhalb der Stadtgrenze, durch König Fouad, der Vollblutaraberpferde vor allem für die Rennbahn züchtete. 1936 nach dem Tod König Fouad übernahm sein Sohn Farouk das Gestüt und führte dieses mit seinem Gestüt Kafr Farouk weiter. 1952 wurden die Pferde Opfer der Revolution und wurden versteigert oder getötet. Noch heute werden die Nachkommen der Inshass-Pferde separat im EAO-Stutbuch erwähnt und erhalten einen eigenen Brand. Erstes Inshass-Stutbuch wurde 1967 veröffentlicht. » zurück
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Jablonów Gegründet um 1843, 25 km südlich Terebovlja (Ukraine) durch die Familie Dzieduszycki. Nach dem Tode von Tytus Dzieduszycki übernahm die Tochter die Verwaltung. Auflösung des Gestütes im I. Weltkrieg 1915. » zurück
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Janiszowka Gegründet 1865, 8 km nördlich Srawiszcz und 40 km nordwestlich Bila Cerkva (Ukraine) durch Graf Aleksander Branicki. Auflösung des Gestütes 1917. » zurück
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Janow Podlaski Gegründet 1817 (Polen) mit Dekret von Zar Alexander I. mit 100 Stuten und 55 Hengsten aus aufgelösten Privatgestüten als Haupt- und Landgestüt, 200 km östlich von Warschau und kurz vor Brest Litowsk. Erste Araberhengste kamen von Emir Rzewuski. 1867 folgten aus Slawuta und aus Weil je einzelne Beschäler. Bis zum I. Weltkrieg züchtete man vorwiegend anglo-arabisches Halbblut und wenige Pferde der damaligen Araberrasse. 1908 kamen Pferde aus der nach Piber verlagerten Radautzer Zucht und bildeten in Janów die Slawuta-Gruppe. 1915 wurden alle Pferde nach Russland evakuiert und sie kehrten nie mehr zurück. 1919 Aufbau einer staatlichen Araberzucht. 1939 standen im Hauptgestüt 400 Pferden die in die UdSSR abtransportiert wurden. Danach Wiederaufbau durch deutsche Truppen; über 200 Pferde brachen im Februar 1945 zu Fuss über Dresden nach Torgau auf und wurden verladen nach Bad Oldesloe/Holstein. 1946 kehrte das Gestüt in drei Transporten auf Schiffen nach Polen zurück. Heute weltberühmtes Gestüt, das Pferde in alle Welt verkauft. » zurück
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Jarczowce Gegründet 1791, Zloczöw/Galizien (Ukranie), 80 km östlich von Lemberg. Pferdebestand aus altpolnische Stuten und Importen aus dem Orient. 1843 durch Erbfolge in drei Gestüte (Jarczowce, Jezupol und Jablonów) geteilt. 1845 Import der drei polnischen Gründerstuten, die Originalaraber Gazella, Mlecha und Sahara. 1885 nach dem Tod des Besitzers wurde Jarczowce aufgelöst und an das Gestüt Jezupol vererbt. » zurück
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Jegalia Gegründet 1920 als Militärgestüt und Remontendepot (Rumänien). 1969 erfolgte die Verlegung der arabischen Radautzer-Herde zuerst nach Slobozia ins Militärgestüt und 1980 weitere Verlegung der Shagya-Araber- und Vollblutaraberpferde in das südrumänische Hengstdepot Brebeni. » zurück
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Jezupol Gegründet Ende des 18. Jahrhunderts in Zvoten (Ukraine), 20 km nördlich Ivano-Frankivsk. 1844 übernahm sein Sohn Wladyslaw die Leitung des Gestüts und danach ab 1868 Juliusz Dzieduszycki. 1885 nach dem Tod des Grafen Juliusz kamen 12 der besten Stuten aus dem Gestüt Jarczowce nach Jezupol in Galizien, wo mit Jarczowce- und Slawuta-Hengsten eine Araberzucht aufbaut wurde. Während des I. Weltkriegs wurde Jezupol von der russischen Armee beschlagnahmt. Vier gerettete Stuten kamen auf Umwegen ins Staatsgestüt Janów Podlaski und wurden poln. Gründerstuten. 1915 wurde das Gestüt aufgelöst. » zurück
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Kabiuk Gegründet 1864, bei Schumen, 85 km westlich Varna (Bulgarien). 1877/78 wurde Kabiuk aufgelöst, und fast alle Pferde wurden in die Türkei zurückgeführt. Nach der Befreiung von den Türken errichtete der bulgarische Staat 1882 neuerlich das Gestüt, löste es jedoch nach fünf Jahren wieder auf. 1894 wieder erstanden, kann dieser Zeitpunkt praktisch als der Beginn der bulgarischen Araberzucht betrachtet werden. Import von Pferden aus Radautz und aus den ostgalizischen Privatgestüten Horodenka und Jezupol; später aus Bábolna. Kabiuk befand sich im II. Weltkrieg im Kommissariat Ostland und wurde 1944 in den Raum von Hunnesrück (D) evakuiert. Nach der Rückkehr Import von Pferden vorwiegend aus Polen und Bábolna. Neben Shagya-Araber werden das Ostbulgarische Warmblutpferd und englisches Vollblut gezüchtet. » zurück
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Kafr Farouk Gegründet 1930, 5 km nordöstlich Kairos in Ein Shams (Aegypten), damals ausserhalb der Stadtgrenze, von König Fouad zu Ehren seines Sohn Farouk, da das königliche Gestüt Inshass zu klein geworden war. Der Thronfolger Farouk bekam von der RAS einige Pferde geschenkt und vergrösserte das Gestüt. 1936, nach dem Tod König Fouad, übernahm König Farouk auch das Gestüt Inshass seines Vaters. 1949 wurde Tibor Pettko Szandtner Leiter des Gestüts Kafr Farouk, der bis zur Revolution 1952 dieses Amt versah und danach weiterhin das Gestüt unter seinen neuen Namen El Zahraa bis 1959 leitete. Das köngl. Gestüt Kafr Farouk wurde 1952 nach der Revolution aufgelöst. » zurück
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Karadjordjevo Gegründet 1903, in der Wojwodina, etwa 40 km nordwestlich Novi Sad (heutiges Serbien). In der alten Doppelmonarchie wie in den Jahren 1941 bis Ende des II. Weltkrieges gehörte die Gegend wieder zu Ungarn und das Gestüt hiess jeweils Palánka. Seit 1946 als Hengstdepot und später wieder jugoslawisches Staatsgestüt. Es wurde das Sammelbecken für in Kroatien und Slawonien aufgefundene reinrassige Araberpferde. 1947 kamen die letzten Pferde von Gustav von Reisner Zuchtstätte Vrbik ins Gestüt Karadjordjevo. Die Gidranzucht wurde aufgegeben und durch Araber, Anglo-Araber- und Lippizanerzucht ersetzt. » zurück
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Karacabey Gegründet um 1400, 100 km südlich Istanbul (Türkei) durch Köse Mihal (der bartlose Michael). Er vermachte seiner Tochter, die mit dem 2. Sultan des Osmanischen Reiches verheiratet war, das Gestüt. Nachfolgende Regenten erbten jeweils den Zuchtbetrieb bis 1924 das Gestüt auf Michael-Farm umgetauft und verstaatlicht wurde. Zucht von Arabischen Vollblütern, Reinzucht des Karacabey-Pferdes sowie eine Kreuzung von Nonius x Karacabey und eine Kreuzung von Haflinger x Karacabey wird betrieben. » zurück
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Kisbér Gegründet 1852 als k. k. Militärgestüt, 40 km südöstlich von Györ und 25 km südöstlich von Bábolna (Ungarn). Zucht von englischen Halb- und Vollblutpferde. 1854 Importe aus England; hierzu gehörten die Stute 30 Maria oder die braune 40 Lady Sarah. Mit der Zweiteilung der k.u.k.-Monarchie 1865 wurde Kisber Eigentum der ungarischen Krone und geführt als königlich-ungarisches Staatsgestüt. 1867 wurde die Domäne Kisbér vom ungarischen Staat übernommen. Berühmt wurde Kisber vor allem durch die Zucht des englischen Vollblutes. 1919 verlor das Gestüt fast seinen ganzen Tierbestand (2907 Stück), der nach Rumänien mitgenommen wurden. Es wurde inzwischen aufgelöst, aber einige Gebäude sind noch erhalten und beherbergen heute ein Spital. » zurück
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Kladrub Gegründet 1597, 10 km von Pardubice (Tschechien) durch Kaiser Rudolf II. 1757 wurden die Gebäude teilweise zerstört. Um 1775 wurde mit der Zucht von Altkladruber (alles Schimmel) begonnen. Die Rappen der Kladruberrasse werden in Slatinany gezüchtet. In Kladrub stehen bis 700 Mutterstuten und das Gestüt wurde Anfang des 21. Jahrhunderts zum UNESCO-Kulturgut erklärt. » zurück
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Königsfeld/Röblingen Rittergutsbesitzer Heinrich von Nitzschwitz aus Königsfeld bei Borna in Sachsen (Deutschland) erwarb Pferde aus dem Hofgestüt des Königs von Bayern, des Königs von Württemberg in Weil, auf der Wiener Weltausstellung und in Bábolna. 1860 Import von arabischen Elitepferden aus dem Vermächtnis des ermordeten Khediven Abbas Pascha I. Das Gestüt Bábolna tauschte mehrmals Pferde mit Königsfeld aus. Nach seinem frühen Tod im Jahre 1901 übernahm der Bruder das Gestüt und löste 1912 leider alles auf. Rittmeister Gerhard von Schmidt erwarb Pferde aus Zscheiplitz, die aus dem Bestand von Königsfeld kamen und gründete 1919 das Gestüt Röblingen, etwa 14 km südöstlich von Lutherstadt Eisleben (Sachsen-Anhalt), 25 km westlich Halle a.d. Saale (Deutschland). Import aus dem Orient, aus England, Polen und dem Gestüt Weil dienten der Vollblutaraber-, Halbblutaraber- und Anglo-Araber-Zucht. Auch hier fand ein reger Tausch von Pferden zwischen Bábolna und Röblingen statt. 1930 Endes des Gestüts mit einer Auktion an der nicht alle Pferde verkauft wurden und Gerhard von Schmidt konnte noch einige Zeit auf kleinster Basis weiterzüchten. » zurück
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Koptschan Gegründet 1770 als k. k Hofgestüt, 5 km südlich Holics und 100 km nördlich Bratislawa gelegen. Kurze Zeit später wurde es zum Hauptgestüt erweitert, aber 1826 aufgelöst. Zucht von Vollblut- und Halbblutarabern. » zurück
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Landshut (Landgestüt) Gegründet 1859 durch die königlich bayerische Landgestütsverwaltung, 60 km nordöstlich München am Stadtrand von Landshut (Deutschland). Schon 1750 wurden vom fürstlichen Gestüt Schleissheim Kaltblutpferde mit orientalisch-spanischer Blutführung nach Landshut in die herzoglichen Stallgebäude «Hofstaller» gebracht. Ab 1817 wurden vorwiegend Warmbluthengste aus der Normandie und Oldenburg zur Zucht verwendet und neben den Norikern auch rein gezüchtet. 1916 wurde beschlossen, das damals genannte Norische Pferd, heute Noriker zu züchten. » zurück
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Limarew Gegründet 1914, 20 km nordwestlich Bilovodsk (Ukraine), durch Fürst Bjelvodski neben den weiteren Gestüten Derkulsk, Novo-Alexandrovsk und dem bekannten Streletzk. Zucht von Vollblutaraberpferden. » zurück
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Lipizza Gegründet 1580 als Hofgestüt, 10 km östlich von Triest (heutiges Slowenien), von Erzherzog Karl, dem Landesherren des damaligen Innerösterreichs. Aufgabe des Gestütes war, für den Hof in Graz edle Reit- und Wagenpferde zu züchten. Der Wiener Hof war in dieser Zeit mit Pferden aus dem böhmischen Hofgestüt zu Kladrub gleichfalls mit Pferden spanischer Herkunft bestens versorgt. Erst in der Regentschaft des Sohnes von Erzherzog Karl, dem späteren römisch-deutschen Kaisers Ferdinand II, (1578 – 1637) verdichtete sich die Verbindung von Lipizza zu Wien. Die Hengste wurden einer Grundschule unterzogen und gingen dann zur Leistungsprüfung an den Spanischen Reitstall in Wien. Die arabischen Einflüsse entstanden vor allem dadurch, das die Importe aus dem Orient via Schiff über Triest eintrafen. Lipizza war das naheliegende Auffanggestüt, die Hengste verblieben oft vor ihrer Weiterreise nach Radautz, Mezöhegyes oder Bábolna eine oder mehrere Deckperioden im Gestüt. Im Laufe der Geschichte musste das Gestüt insgesamt 5x umgesiedelt werden: zum Schutz vor Napoleon und auch späteren Kriegen (I. Weltkrieg: Flucht nach Luxenburg, Wien; II. Weltkrieg: Flucht in die Sudeten nach Hostau). Das Gestüt wurde 1996 unter Denkmalschutz gestellt; so gibt es in einem Stallgebäude von 1899 weiterhin Standboxen für Stuten. » zurück
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Maknassy Gegründet um 1930, 300 km südlichwestlich von Tunis (Tunesien). Ländliches Gestüt für die privaten Züchter der Umgebung, da diese ihre Stuten vor dem Abfohlen auf eines der Staatsgestüte bringen müssen, um Papiere vom Staat zu erhalten. Nachzuchten werden oft auf die Rennbahn Kassar Said bei Tunis, verkauft. Das Gestüt steht unter Aufsicht des Staatsgestüt Sidi Thabet. » zurück
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Mangalia Gegründet 1929 (Rumänien) am bekanntem Badeort am Schwarzen Meer, 25 km südlich Constanta. Bei Ausbruch des I. Weltkrieges, im Jahr 1914, mussten die Pferde des Gestütes evakuiert werden. Im Jahr 1919 wurde durch die vorübergehende Besetzung das Militärgestüt Bábolna von rumänischen Truppen besetzt und die zurückgelassenen Pferde wurden damit erbeutet und standen kurze Zeit in Jegalia und Cislau, bevor sie schlussendlich 1929 in Mangalia ankamen. Sie legten so den Grundstein für eine erfolgreiche und später auch von Ungarn unterstützte Nachzucht. Am 1. August 1919 erfolgte die Auflösung des Gestütes Radautz unter der k.u.k. -Monarchie. Von 1920 bis 1942 standen die Araberpferde unter rumänischer Führung weiterhin in Radautz. Die Araberherde kam über Umwege 1942 ins Hengstdepot Rusetu; danach nach Slobozia; 1969 erfolgte die Verlegung ins Militärgestüt Jegalia. 1980 erfolgte die Verlegung der Radautzer Shagya- und Vollblutaraberpferde in das südrumänische Hengstdepot Brebeni und schlussendlich nach Mangalia. Heute sind die Vollblutaraber in Mangalia untergebracht und die Vollblutaraberzucht von Raudautz und Bábolna wird erfolgreich weitergeführt. Die Shagya- Araber kamen nach dem weiten Weg über verschiedene Gestüte Ende des 20. Jahrhunderts wieder nach Radautz zurück. » zurück
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